Das kann ich riechen …
Oder: Wie Düfte unsere Geldtasche plündern …
Vor einiger Zeit habe ich darüber geschrieben, wie LICHT unser Kaufverhalten beeinflussen kann.
Nochmal kurz zusammengefasst:
WIE man etwas beleuchtet und mit WELCHEM Spektrum, kann uns kognitiv lenken.
Licht ist nicht nur Stil-, sondern auch Spielmittel für guten Umsatz.
Was aber vielleicht neu ist, dass ähnliches auch für den DUFT gilt.
Der Geruchssinn beeinflusst uns nämlich sogar mehr, als wir das glauben – denn:
Auch Düfte berühren unser Emotionszentrum.
Und das ist enorm wichtig für unser Kaufverhalten. DUFTMARKETING boomt … nicht nur im Laden, sondern auch AUF Produkten.
Dabei gibt es ein ganz einfaches Rezept, welches mit optischen Reizen eigentlich identisch ist:
Desto einfacher ein Geruch warnehmbar und assoziierbar ist, desto besser wirkt er.
Das Gehirn kann einfache und simple Gerüche leichter wahrnehmen und auffassen.
Wichtig ist nur – das erklärt sich aber auch von selbst – dass die Düfte “positiv” wirken und somit mit positiven Erinnerungen in Verbindung gebracht werden.
Dabei ist es übrigens egal, WELCHEN Produktumsatz man mit Düften unterstützen möchte – das wirkt immer!
(Ob Apfel oder Auto …)
Noch eine interessante Tatsache sollte man erwähnen:
Hat ein Produkt schwache Verkaufsargumente oder ist sehr neu am Markt, kann man diese Schwächen mit DUFTMARKETING (teilweise) kompensieren.
Damit kann man sogar Markenmitbewerber ausstechen!
Möglich sind sogar männliche und weibliche Duftnoten, denn das können wir Menschen deutlich unterscheiden.
Auch beim Körpergeruch.
Neueste Studien aus den USA besagen, dass man mit dem richtigen Duft am richtigen Ort bis zu 5-10% mehr umsetzen kann.
Das sind schon beachtliche Zahlen, die es lohnen, die Materie des “DUFTMARKETINGS” genauer im “Auge” zu behalten …


