Die BlackBerry Misere
Das Smartphone Zeitalter hat viele Mobilitätsprobleme gelöst, aber auch manche erst geschaffen.
Manchen Handy- bzw Softwareherstellern wird vorgeworfen, es mit der Datensicherheit nicht ganz so genau zu nehmen.
Ein völlig anderes Problem hat nun der Hersteller RIM mit seinen BlackBerry Geräten:
Die sind gerade in eine schwierige Situation geraten, weil sie ZU sicher sein sollen!
Geheimdienste mancher Länder wollen nämlich jetzt diese BlackBerry Dienste verbieten, weil sie nicht einsehbar sind und somit Terrorismus begünstigen könnten.
Wahrscheinlich stellt RIM das vor eine schwere Situation:
Die Sicherheit der Software und der BlackBerry Plattform aufknüpfen und damit Businesskunden verlieren oder man läuft in Gefahr, in einigen Ländern verboten zu werden? Beides heikel!
Wie dem auch sei:
Die aktuell Situation rund um BlackBerry zeigt, dass man die Diskussion um Sicherheitslücken auch von einer anderen Sicht führen muss, um wirklich einen breiten Meinungshorizont zu erfassen. Wo auf der einen Seiten gefährliche Sicherheitslücken die Daten der User bedrohen, so könnten auf der anderen Seite vielleicht auch zu sichere Daten eine Bedrohung werden. Der Endnutzer hat meistens keinen Einblick darauf und muss sich darauf verlassen, dass der Hersteller das richtige tut.


